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Sonntag, 13. April 2014

Vernissage der Fotoausstellung des Sohns von Che Guevara, Camilo Guevara in Graz

Bilder von der Vernissage der Fotoausstellung des Sohns von Che Guevara, Camilo Guevara in Graz


Kunst und Politik sind für Guevara nämlich eng miteinander verbunden. "Ein wirklicher Politiker", so Guevara während der Pressekonferenz, "sollte auch Künstler sein..., ein sensibler Mensch". Und genauso wie jeder Politiker nach Guevara für nichts Geringeres als für die Verbesserung der Welt, für "die gerechte Sache" kämpfen sollte, so sollte der Künstler mit seinem Schaffen "positive Dinge der Menschheit weitergeben". Dabei müsse "Denken und Werk kohärent sein".



Guevaras Politik-Begriff ist ein weit gefasster: Er selbst sei kein Politiker, bestimmt nicht im Sinne eines Funktionärs. Vielmehr seien es alle Menschen, die von ihrer Natur her, Politik machen: "Wir alle sind politische Wesen". Ein zoon politikon also, wie eine grundlegende Wesensbestimmung des Menschen in der griechischen Antike lautete. 


Diogenes ist für Guevara "Symbol der Beharrlichkeit, des genialen Wahnsinns und des befruchtenden Zynismus, der Hoffnung" Guevara möchte die Arbeit Diogenes weiterführen. Die Suche fortsetzen nach der "Perfektion des Menschlichen", der „Verbesserung der Menschheit". Dabei ersetzte er die Lampe des Diogenes durch eine Lupe, die er vor sein Objektiv hält. Entstanden sind Bilder ausgesprochener Intimität, die selektiv in Bildausschnitt und Tiefenschärfe gerade das Menschliche darstellen. Guevara fotografierte die Augen, die Nasen, die Münder kubanischer Kinder, fokussierte auf ihre Sinnesorgane, zeigt ihren Gemütszustand und damit die Widerspiegelung ihrer Erlebniswelt.  

Samstag, 22. März 2014

Vernissage ‚eros silvae‘ von Tino Sekay im DIM SUM Graz

Eröffnung der Ausstellung ‚eros silvae‘


Tino Sekay im DIM SUM Graz am 21. März 2014


Zum Frühlingsbeginn 2014 wurde im DIM SUM am Dietrichsteinplatz Graz die Fotoausstellung mit dem Titel "eros silvae", die „Erotik des Waldes“, eröffnet. 

Die Fotografien stammen von dem in vielen Genres der Kunst beheimateten Künstler Tino Sekay.

Das Sujet lädt zu einer neuen Weltsicht: Bilder von Bäumen, die in der Perspektive meist auf den Kopf gestellt sind und die durch ihre dezente, im Resultat aber ausdrucksstarke Bearbeitung ein neues Motiv offenbaren - den weiblichen Körper. 


Damit wird, so Sekay, ein sprachlicher Irrtum korrigiert. 

Keiner denkt hier mehr an "der" Baum.